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Titel:Neues Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz
Datum:12.06.2012
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Der Landkreis Südliche Weinstraße hat aus dem Beschaffungsprogramm des Bundes ein Löschgruppenfahrzeug (LF-KatS) für den Katastrophenschutz erhalten. Am vergangenen Montagabend übergab Landrätin Theresia Riedmaier das neue Feuerwehrauto an die Verbandsgemeinde Edenkoben. Es wird künftig im Feuerwehrhaus Edesheim stehen.

Bereits im April wurde das neue Auto im Bestückungslager des Bundes in Dransdorf bei Bonn abholt. In den letzten Wochen hat die Firma Josef Lentner die feuerwehr-technische Außtattung vorgenommen. Das Auto hat einen Wert von 230.000 Euro. Landrätin Theresia Riedmaier hob die Solidarität hervor: „Das Fahrzeug ergänzt den Katastrophenschutz des Bundes und kann gleichzeitig für die kommunalen Einsätze genutzt werden “, so Landrätin Theresia Riedmaier und dankte insbesondere dem ehemaligen Innenminister Karl Peter Bruch, der sich gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Feuerwehren dafür eingesetzt hat, daß diese Fahrzeuge weiter vom Bund gestellt werden. Bund und Länder haben sich noch im Jahre 2007 im Rahmen der „Neuen Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Deutschland“ auf ein neues Außtattungskonzept für die Ergänzung des Katastrophenschutzes der Länder für Zwecke des Zivilschutzes geeinigt. Ein Bestandteil davon sind neue Brandschutzfahrzeuge des Bundes.

Bürgermeister Olaf Gouasé: „Das Auto ist bei der „schlagkräftigen Feuerwehr“ Edesheim gut aufgehoben. Erst kürzlich wurde dort ein neues Feuerwehrhaus gebaut.“ Freude und Dank zeigten auch Kreisfeuerwehrinspekteur Rudi Götz, Wehrleiter Heinz Fruth (Verbandsgemeinde Edenkoben), Wehrführer Karl Theo Sturn (Ortsgemeinde Edesheim) und Ortsbürgermeister Christian Sternberger. Für den Löschzug Waßer, in deßen Konzept das neue Fahrzeug ebenfalls integriert wird, sprach der Stellvertretende Zugführer Andreas Schwaab. Grußworte des Regionalfeuerwehrverbandes Vorderpfalz überbrachte Hans-Georg Balthasar.

Kreisbeigeordneter Helmut Geißer stellte das neue Fahrzeug vor: Es verfügt über eine eingebaute Fahrzeugpumpe mit einer Förderleistung von 2.000 Liter/min sowie einem Löschmittelbehälter mit 1.000 Liter Inhalt. Neben der Normbeladung eines LF 10/6 verfügen die bundeseigenen LF-KatS über eine umfangreiche Zusatzbeladung für die Zwecke des Katastrophenschutzes wie beispielsweise die Löschwaßerförderung über lange Wegstrecken. Hierzu gehören unter anderem eine Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von über 1.500 Liter/min und 600 m B-Schläuche, die auch schon teilweise während der Fahrt verlegt werden können. Weiterhin sind die Fahrzeuge mit einem Lichtmast und einer Umfeldbeleuchtung, einer Digitalfunkvorrüstung, einem Stromerzeuger sowie Atemschutzgeräten ausgestattet.

Quelle: Kreisverwaltung Südliche Weinstraße

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